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Aus dem Archiv der ExtraTip Mediengruppe.
vom 29.07.2010 ,Kündigung angenommen''''Ehemaliger Kreisbrandinspektor Willi Sußebach musste wegen undurchsichtigen Nebentätigkeiten gehen
Von CHRISTIAN HORN
Werra-Meißner. In den vergangenen Wochen gab es viele Spekulationen aufgrund des Korruptionsverdachtes des ehemaligen Kreisbrandinspektors Willi Sußebach bei der Auftragsvergabe zur Beschaffung und Wartung von Atemschutzgeräten (Der EXTRA TIP berichtete).
Unstimmige Alle Beschäftigten müssen ihren Arbeitgeber über bezahlte Nebentätigkeiten informieren. Die Erklärung über die ausgeübten Nebentätigkeiten müssen dann zum 31. Januar des folgenden Jahres mit den Entgeldnachweisen eingereicht werden.
Im Mai 2009 wurde dem Kreis jedoch bekannt, wie es Landrat Reuß berichtete, dass Sußebachs Angaben bezüglich seiner Nebentätigkeiten unvollständig waren, da auf ihn ein Gewerbe angemeldet war.
„Korruptionsvorwürfe sind nicht haltbar“
Wegen der festgestellte Geschäftsbeziehung zur Firma Brandschutzservice Oetzel prüfte die Revision die Einhaltung der Vergabevorschriften beim Auftrag „Atemschutzgerätebeschaffung und Wartungsvertrag“. Die Revison stellte fest, dass die Firma Oetzel bei der Ausschreibung keinen Angebot abgegeben und auch keinen Auftrag erhalten hat. „Auch bei der Ausschreibung der Wartung und der Bewertung der Angebote ist es zu keinen vorsätzlichen Handlunegen gekommen, die zu einer Bevorzugung der Firma Oetzel geführt hätten“, so Reuß und weiter „Der Vorwurf der Korruption gegen Herrn Sußebach im Zusammenhang mit der Auftragsvergabe bei der Atemschutzgerätebeschaffung und der Wartung der Atemschutzgeräte ist daher nach den der Antikorruptionsbeauftragten zur Zeit vorliegenden Unterlagen nicht haltbar. ZWISCHENRUF VON LARS WINTER
Junge, Junge, da kam am Donnerstag aber mächtig Licht ins Dunkel, was die Wie dreist man sein kann, zeigt das Beispiel, dass auf den Etiketten der Schnapsflaschen seines Hofladens längst sein Name stand, ein Gewerbe längst angemeldet war, er aber offiziell gegenüber Reuß und Rommel angab, nur eine Stunde pro Woche seiner Frau zu helfen. Unentgeltlich. Das war aber nicht der letzte Hammer in Sachen Dreistigkeit: Der klaren Ansage seines Arbeitgebers, die Installierung eines festangebrachten Blaulichts auf seinem Dienstwagen aus eigener Tasche zu zahlen, stimmte Sußebach zu, zahlte auch, um sich später das Geld von der Zahlstelle der Kreisverwaltung erstatten zu lassen. Solch ein Vorgehen hat schon was von einer gewissen Durchtriebenheit und vor allem von einer großen Respektlosigkeit gegenüber seinem Arbeitgeber. Immer nur bedacht auf den eigenen Vorteil war der Herr wohl.
Letztendlich hat Sußebach nach all seinen Fehltritten doch noch einen richtigen Schritt gemacht. Er hat seinen Hut genommen.
Lesermeinungen zu diesem Artikelschnucke-2007 schrieb am 30.07.2010 um 13:48:09 "Ende gut alles gut. Tunnel wieder offen und die Spekulationen um Sußebach sind auch endlich mit Fakten unterlegt worden. Prima Herr Landrat, endlich mal ein Politiker mit Rückgrat,der nicht um den heissen Brei redet. Was ist eigentlich mit dem "klugen Schwätzer" von gestern, Matthias Schäfer von der WR; Herr Schäfer ist es nicht Zeit für eine offizielle Entschuldigung gegenüber dem LR?" Lara schrieb am 30.07.2010 um 15:38:33 "Die Zeitung und sich entschuldigen? Wovon träumst du? Die schieben doch alles auf ihre Pressefreiheit. Aber vielleicht sind für den boshaften Kommentar beim Vorstadtreporter auch schon die Laternen abgeschaltet. " Datenschützer schrieb am 01.08.2010 um 13:50:49 "Ist eigentlich schon mal jemand auf den Gedanken gekommen, dass sich der Landrat hier genauso falsch verhalten hat? Als Arbeitgeber und Dienstvorgesetzter darf er diese Details aus dem Arbeitsverhältnis nicht an die Presse geben. Sußebach hat sicher falsch gehandelt, aber was der Landrat hier macht, ist keinen Deut besser." Feuerwehrmann schrieb am 01.08.2010 um 15:06:46 "Wenn ein öffentliches Interesse vorliegt, können und müssen auch Personaldaten veröffentlicht werden. Das ist hier eindeutig der Fall, schließlich ist der KBI eine Person der Öffentlichkeit." frust schrieb am 02.08.2010 um 08:28:24 "Vieleicht sollte man bei diesen Herrn mal etwas tiefer in die Vergangenheit schauen,da gibt es vieleicht noch mehr zu erfahren.Oder soll mal wieder der Teppich angehoben werden? " eine Wählerin schrieb am 03.08.2010 um 11:51:41 "Fassen wir zusammen: Der Landrat ist ein hilfloses Opfer! Seine Mitarbeiter können sich ohne Genehmigung in der Kasse bedienen. Jeder macht, was er will, keiner was er soll und alle machen mit. Nur eins ist klar: er und seine Parteifreunde haben eine weiße Weste. Um das klar zu machen spielen auch die Persönlichkeitsrechte eines einzelnen keine Rolle.Und der Rest ist Schweigen." Wähler schrieb am 03.08.2010 um 13:51:25 "Diesr Kommentar kann ja nur von einer Wählerin kommen, die garantiert nicht die Partei des Landrats wählen würde. Einfach billig." Datenschützer FFW schrieb am 09.08.2010 um 16:00:04 "Eigentlich ist die Rechtslage ganz klar. Landrat Reuß hat gegen den Personaldatenschutz mit seinem Büroleiter Rommel verstossen. Man sollte unter Feuerwehrkameraden den Hess. Datenschutzbeauftragten und die Aufsicht des RP wegen der Verstösse einschalten. Eschwege ist nicht Witzenhausen oder umgekehrt. Auch mit einer Entschuldigung ist es nicht getan." Feuerwehrmann schrieb am 09.08.2010 um 23:27:40 "Ich kann mich erinnern, dass der ehemalige KBI in der HNA behauptet hat, er habe nie Abmahnungen bekommen. Dem scheint wohl nicht so gewesen zu sein. Daher ist die Sache jetzt mal klargestellt, da hilft auch kein Datenschutz. Wahrheit muss Wahrheit bleiben. " Umfrage Ergebnisse anzeigen Aktuelle Kleinanzeigen Kinderl. Rapp-Stuten, ca 1,18 m, 2 u. 5 J., noch roh, Geschirre u. Wagen, Reit-Ponymix-Wallach und Hafl.-Stute, v. privat zu verkaufen Tel. 0171-5093934 Rubrik: Allgemein / Tiermarkt / Witzenhausen Kl. braun-weißer Münsterländer abzugeben Tel. 0172-8746870 Rubrik: Allgemein / Tiermarkt / Witzenhausen Labrador, Golden Retriever + Malteser, Yorkshire u. Minimix-Welpen Tel. 01522-2045707 Rubrik: Allgemein / Tiermarkt / Witzenhausen |
Nebentätigkeiten des ehemaligen Kreisbrandinspektors angeht. Als ein wahrer Filou entpuppt der sich im nachhinein. Erst verschwieg er Nebentätigkeiten, später gab er gegenüber seinem Arbeitgeber nur bröckchenweise seine Zweit- und Drittjobs preis.



"Sehr guter Artikel. Sachliche und nachvollziebare Darstellung. Danke auch dem Landrat für die Klarheit."